Beamtendarlehen: Der richtige Abschluss

Banken sind vor allem auf der Suche nach Kunden, die über eine gute Bonität verfügen. Die Bewertung der Bonität hängt sicherlich von einer Vielzahl von Faktoren ab. An erster Stelle muss das Einkommen genannt werden. Haben Verbraucher ein hohes Einkommen, gelten sie meist auch als besonders liquide. Doch auch die berufliche Stellung, die Dauer des Arbeitsverhältnisses, der berufliche Stand und bereits bestehende finanzielle Verpflichtungen sind für die Bewertung der Bonität ausschlaggebend. Grundlegend arbeiten die Banken mit sehr verschiedenen Verfahren, um die Bonität von Kunden zu bewerten. Ein wichtiger Faktor ist an dieser Stelle sicherlich die individuelle Schufa-Auskunft. Die Schufa-Auskunft ermöglicht einen Überblick über die finanzielle Lage des Kreditnehmers. Wer eine gute Bonität hat und sich darüber hinaus zu den Beamten, Angestellten des öffentlichen Dienstes und Beamten auf Probe zählt, kann in Deutschland einen Beamtenkredit abschließen. Besser bekannt als Beamtendarlehen wird es von einer Vielzahl von Banken angeboten.

Das Beamtendarlehen ist eine sehr günstige Finanzierung, was zum einen sicherlich den Zinsen und zum anderen den Rahmenbedingungen wie Laufzeit und Tilgung geschuldet ist. Die Laufzeit ist bei diesen Finanzierungen meist sehr lang. Durchschnittlich geht ein Beamtendarlehen mit einer Laufzeit von 15 Jahren einher. Es gibt aber auch Angebote, bei denen die Laufzeit 20 Jahre beträgt. Um dem Kreditnehmer ein Maximum an Planungssicherheit einräumen zu können, sind die Zinsen während dieser Zeit festgeschrieben. Demnach kommt es weder zu Zinssenkungen noch zu Anhebungen.

Beamtendarlehen können sehr flexibel verwendet werden, denn die Banken legen den Verwendungszweck in der Regel nicht fest. So kann ein solcher Kredit sowohl für Anschaffungen zur Hand genommen als auch für eine Umschuldung genutzt werden. Beides geht für den Kreditnehmer mit erheblichen Chancen einher. Wichtig ist beim Abschluss von einem Beamtendarlehen immer, welche Anforderungen und Rahmenbedingungen von der Bank definiert werden. An dieser Stelle gibt es große Unterschiede. So sollten Kreditnehmer beispielsweise vor der Vertragsunterzeichnung prüfen, ob sie das Beamtendarlehen als Lebensversicherungskredit oder als Ratendarlehen abschließen. Wird ein LV-Kredit unterzeichnet, muss grundlegend eine kapitalbildende Lebensversicherung abgeschlossen werden. Sie wird benötigt, um den Kredit am Laufzeitende tilgen zu können. Beide Ausführungen sind auf dem deutschen Finanzmarkt mittlerweile fest verankert und unterscheiden sich mit Blick auf die finanziellen Mehraufwendungen kaum.

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